56. Merseburger Orgeltage

„Musikland Ungarn – von der Heiligen Elisabeth bis zum Buch mit sieben Siegeln“

Die 56. Merseburger Orgeltage laden vom 12. bis 20. September 2026 zu einer ebenso klug kuratierten wie klanglich opulenten Festivalwoche ein. Der Merseburger Dom wird dabei zum Zentrum einer musikalischen Reise, die tief in die geistliche, nationale und künstlerische Tradition Ungarns hineinführt – und zugleich zeigt, wie lebendig und gegenwärtig diese bis heute ist.

Schon zum Auftakt wird deutlich, dass dieses Festival mehr ist, als eine Reihe hochkarätiger Konzerte. Ein Familienkonzert mit dem Angelika Mädchenchor Budapest, an der Orgel von  Zsolt Máté Mészáros begleitet und von Malte Arkona moderiert, öffnet die Orgeltage bewusst für ein breites Publikum. Am Abend folgt das Eröffnungskonzert mit Werken von Pál Esterházy, Franz Liszt, Béla Bartók, Zoltán Kodály und zeitgenössischer ungarischer Chormusik. Den nächsten Höhepunkt erwartet das Publikum am Sonntag, den 13. September, mit Franz Liszts monumentaler „Legende von der Heiligen Elisabeth“. Unter der Leitung des Intendanten der Merseburger Orgeltage, Michael Schönheit, wirken renommierte Solistinnen und Solisten, der Kinder- und Jugendchor des Leipziger Gewandhauses sowie die Merseburger Hofmusik mit.
Die folgende Woche verbindet große Abendkonzerte mit einem bewusst geöffneten Festivalformat. Tägliche Mittagskonzerte richten sich besonders an junge Hörerinnen und Hörer und führen altersgerecht in die Klangwelt der Orgel ein. Abends stehen Liszt, Bartók und Kodály in unterschiedlichen Facetten im Zentrum der Konzerte.  Mit ungarischen Künstlerpersönlichkeiten wie Zsolt Máté Mészáros, Kamilla Lévai, László Fassang, Istvan Ella und Enikő Ginzery erhält das Festival ein unverwechselbar internationales Profil.

Zum Ende spannen die Merseburger Orgeltage noch einmal große musikalischen Bögen: mit Kodálys „Psalmus hungaricus“, Liszts „Ungarischer Krönungsmesse“, einer „Ungarischen Musiknacht“ und schließlich Franz Schmidts gewaltigem Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“
Merseburg darf sich auf ein Festival freuen, das musikalische Exzellenz, kluge Dramaturgie und internationale Strahlkraft eindrucksvoll verbindet.

Weitere Informationen zu den Merseburger Orgeltagen finden Sie hier

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Ladegastorgel

Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Merseburger
Dom wegen der zwischen 1853 und 1855 von Friedrich Ladegast geschaffenen Orgel. Hinter ihrem barocken Prospekt verbergen sich 5687 Pfeifen. Damit gehört die Merseburger Ladegast-Orgel zu den größten und klangschönsten romantischen Orgeln in ganz Deutschland. 

Weitere Informationen zur Orgel finden Sie hier.

Musik im Dom

In zahlreichen Konzerten erklingt die „Königin der Instrumente“ – die prächtige Ladegastorgel im Merseburger Dom. 

In der Reihe Orgelklang 12 finden regelmäßig an ausgewählten Samstagen um 12 Uhr Orgelkonzerte statt, die die Gäste des Merseburger Doms während ihres Besuchs erleben können. Mit gültiger Dom-Eintrittskarte lauschen Sie 40 Minuten Orgelmusik und geistlichem Wort. 

Einzigartige Konzerterlebnisse garantiert die Merseburger DomMusik, deren Programm von Orgelkonzerten an den Ladegastorgeln über Sinfonien bis zu Kammerkonzerten im Kreuzgang reicht. 

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